KOGNITIVE VERHALTENSTHERAPIE

Grundlage meiner Arbeit ist die moderne kognitive Verhaltenstherapie (KVT), deren Wirksamkeit für verschiedene Störungsbilder sehr gut wissenschaftlich belegt ist. Die KVT konzentriert sich vor allem auf Ihre aktuellen Probleme und auf konkrete Verhaltens- und Denkänderungen. Dies geschieht immer unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Lebens- und Lerngeschichte, da diese an der Entstehung und Aufrechterhaltung der Problematik als wesentlich erachtet wird. Durch Aufklärung über die Entstehung, Symptomatik und Behandlung der Erkrankung (Psychoedukation) sollen Sie befähigt werden („Hilfe zur Selbsthilfe“), zukünftig Probleme selbständig zu lösen, so dass Psychotherapie langfristig überflüssig wird.

  • SCHEMATHERAPIE
  • DIALEKTISCH-BEHAVIORALE THERAPIE

Ich rate lieber mehr zu können als man macht, als mehr zu machen als man kann.

BERTHOLD BRECHT

SCHEMATHERAPIE

Die Schematherapie wurde von Jeffrey E. Young begründet und ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie, die neben der Änderung des Verhaltens und der Gedanken insbesondere darauf abzielt, Gefühle und emotionales Erleben zu verändern. Die Schematherapie ist ein integrativer Therapieansatz, der Elemente aus verschiedenen Therapieschulen (Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie, der Gestalttherapie und der Tiefenpsychologie) in strukturierter Weise miteinander verbindet. Ziel dieses Vorgehens ist es, dysfunktionale Lebensmuster, auch „Lebensfallen oder Schemata“ genannt, zu identifizieren, den Ursprung in der eigenen Lebensgeschichte (Kindheit und Jugendzeit) zu erkennen, die Auswirkung auf das Hier und Jetzt zu verstehen und sie zu verändern.

DIALEKTISCH-BEHAVIORALE THERAPIE

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) ist eine von der amerikanischen Psychologin Marsha M. Linehan entwickelte Psychotherapieform zur Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung, die durch eine gestörte Emotionsregulation (schnell einschießende hohe Anspannung) gekennzeichnet ist und zu zahlreichen Konsequenzen wie Suizidversuchen, Selbstverletzungen, Ess-, Sucht- und Selbstwertproblematiken führen kann.
Die DBT basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie und ergänzt diese um Elemente der Gestalttherapie, der Hypnotherapie und der Zen-Meditation. Kern der DBT ist die Vermittlung von Fertigkeiten (Skills) zur Emotionsregulation. Dabei wird im Sinne einer Dialektik versucht, eine Balance zwischen Verständnis eines Problems („es ist wie es ist“) und dessen Veränderung zu finden. Meine Erfahrung zeigt mir, dass die einzelnen Elemente der DBT zur Behandlung vieler anderer Störungsbilder sehr hilfreich sind.

Möchten Sie mit uns sprechen?

SIE ERREICHEN UNS MONTAG UND FREITAG VON 13 – 15 h.
FRAU JOHANNA HAMMER NIMMT IHREN ANRUF ENTGEGEN.